schulgebaeude

Das Schulgebäude nach erfolgter Modernisierung mit neuen Fenstern und wärmegedämmter Fassade

Schulgeschichte

Von der Pflichtfortbildungsschule zur Georg-Schlesinger-Schule
1905 gruentaler
Grüntaler Str. (1905)

Obwohl das Oberstufenzentrum in der Kühleweinstraße erst seit dem 3. Juni 1982 besteht, kann es sich auf eine mehr als 100-jährige Tradition berufen. Seine Berufsschule geht, wie das gesamte Berliner Berufsschulwesen auf die am 1. Mai 1905 eröffnete „Pflichtfortbildungsschule für Jünglinge" zurück. An der VIII. Schule in der Grüntaler Straße wurden wegen der nahegelegenen Großbetriebe des Maschinen- und Apparatebaus vor allem Maschinenbauer, Mechaniker, Former und Zeugschmiede unterrichtet, daneben aber auch die seinerzeit in Berlin allgegenwärtigen Bauberufe sowie die zahlreichen ungelernten Arbeiter des Einschulungsbezirks.

1927 entstand aus der Berufsschule in der Grüntaler Straße die metallgewerbliche 8. und die baugewerbliche 14. Berufsschule. Seit 1930 hieß die 8. Schule dann „Berufsschule für Metallarbeiter Berlin-Wedding". Ab 1937/38 wurden fast ausschließlich Maschinenschlosser unterrichtet.

Da das Schulgebäude während des Krieges nur unbedeutend beschädigt worden war, konnte der Unterricht nach wenigen Wochen Unterbrechung kurz nach der Kapitulation wieder aufgenommen werden. Ab 1948/49 wurden folgende Ausbildungsberufe unterrichtet: Maschinen-, Betriebs-, Stahlbau-, Modellschlosser, Former, Kernmacher, Modelltischler, Modellbauer, Architektur-Modellbauer, Chirurgie-, Orthopädiemechaniker, Bandagisten, Universalhobler, Universalfräser, Bohrer, Schleifer und Teilezurichter. Daneben bestand die Berufsfachschule für Technische Zeichnerinnen mit ihrem 2-jährigen vollschulischen Ausbildungsgang.

Seit 1982: Oberstufenzentrum Maschinen- und Fertigungstechnik (OSZ MFT)

1982 kuehleweinstrKühleweinstr (1982)Die Berliner Oberstufenzentren wurden – meist als Neubauten – schrittweise seit 1977 errichtet und ab 1979 in Betrieb genommen.

Das Oberstufenzentrum Maschinen- und Fertigungstechnik (OSZ MFT) wurde im Juni 1982 aus der Zusammenfassung der Berufsschulen in der Grüntaler Straße (Wedding, Maschinentechnische Berufe) und in der Kurfürstenstraße (Tiergarten, Zerspanungstechnische Berufe) als Schulzentrum für Industrielle Metallberufe eröffnet. In den ersten Jahren war das Schulzentrum organisatorisch strukturiert in sechs Abteilungen für Lehrgänge der Berufsvorbereitung, Berufsschule (3 Abteilungen), Fachoberschule und Gymnasiale Oberstufe.

Laut Planung lagen die Ausstattungsschwerpunkte auf vollschulischen Bildungsgängen mit umfangreichen naturwissenschaftlichen Fachräumen und Maschinenwerkstätten für unterschiedliche Fertigungsverfahren. Daher waren bereits in den ersten Jahren umfassende Neuausstattungen in der Vorbereitung auf die Neuordnung der Industriellen Metallberufe notwendig. U.a. wurden moderne Fachräume für den vorgesehenen Technologieunterricht (Fertigungstechnik, CNC- und CAD-Technik, Steuerungstechnik, Getriebe- und Handhabungstechnik) eingerichtet.

Nach der Wiedervereinigung

Ab 1991 wurde das OSZ MFT nach der Integration des berufsbildenden Schulwesens mit der Organisation von drei Filialen (Lichtenberg und Pankow) zuständig für die Industriellen Metallberufe in Berlin. Kurzfristig war ein starker Anstieg der Zahl der Ausbildungsplätze in den Industriellen Metallberufen wie auch der Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verzeichnen. Erfolgreich waren die Bemühungen um eine bewusste Ost-West-Durchmischung des Kollegiums.

In den Folgejahren musste allerdings angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung Berlins ein deutlicher Rückgang der Schülerzahlen verzeichnet werden. Dies führte zur Versetzung von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen an andere Oberstufenzentren mit langfristig spürbaren negativen Auswirkungen auf die bis dahin entwickelte Struktur der Zusammenarbeit in Lehrerteams und Fachbereichen. Im Rahmen einer organisatorischen Neugliederung wurden vier Abteilungen für administrative Aufgaben gebildet; Fachbereiche und Berufsgruppenausschüsse sind für inhaltliche Fragestellungen zuständig sowie für Ausstattung und didaktische Planung der ca. 45 Laborräume (Fachräume für Fertigungs-, Maschinen-, Steuerungstechnik, CAD, CNC, Robotertechnik, Mechatronik, ...).

Seit 2004: „Georg-Schlesinger-Schule”

Im Jahr 2004 hat das Oberstufenzentrum Maschinen- und Fertigungstechnik den Namen „Georg-Schlesinger-Schule” – benannt nach dem Ingenieurwissenschaftler Georg Schlesinger (1874 - 1949) – angenommen.

 

Siehe auch

Förderverein

Verein der Freunde und Förderer der Georg-Schlesinger-Schule e.V.

Mitglieder im Verein sind Lehrerinnen, Lehrer und nichtpädagogisches Personal der Schule, ehemalige Kolleginnen, Kollegen und Mitarbeiter sowie Vertreter von verschiedenen Kooperationspartnern der Schule: zusammen 77 Personen (75 natürliche und zwei juristische; Stand April 2018).

 

Der Förderverein der Georg-Schlesinger-Schule hat die Ziele:

  • Förderung schulbegleitender und -ergänzender Maßnahmen,
  • Ermöglichen von Paten- und Trägerschaften,
  • Förderung der Kommunikation zwischen den Mitarbeitern.

Der Förderverein entfaltet hierfür folgende Aktivitäten:

  • Anregung und Entwicklung von Schulpartnerschaften,
  • finanzielle Förderung von schulischen Veranstaltungen und Klassenfahrten,
  • Anwerben von Sponsoren und Abschließen von Kooperationsvereinbarungen,
  • Betreuung von Besuchern und Gästen der Schule,
  • Herausgabe der Vereinszeitung „Fuffi" sowie Informationen auf der Homepage der Schule,
  • Organisation von kollegialen, schulischen und sportlichen Aktivitäten (z.B.gemeinsame Feiern und sportliche Unternehmungen wie Paddel- ud Fahrradtouren),
  • Förderung von Lehrer- und Lehrerinnen-Sport.

Wer die Georg-Schlesinger-Schule unterstützen und fördern möchte, nimmt bitte Kontakt mit dem Vorstand auf (s.u.). Der Förderverein bietet bei Sach- und Finanzspenden die Bescheinigung „Spende für gemeinnützige Zwecke”.

Der Vorstand des Fördervereins

... wurde im März 2018 für zwei Jahre neu gewählt:

Von links nach rechts:

  • Vorsitzender: Susan Mehl
  • stellvert. Vorsitzender: Günther Hidden
  • Kassenwart: Bernhard Bleiber
  • Schriftführer: Dietrich Kruse

mehl

Die ehemaligen Vorstandsitglieder Christiane Pomrenke
und Udo Wengler werden dem Vorstand des Förderrvereins auch
weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

 

Übersicht der unterstützten Aktivitäten (Auswahl):

Sponsoring-Projekte, die über den Verein realisiert wurden:

  • Klassenfahrten in das In- und Ausland (z.B. London und Eisenhüttenstadt)
  • Selbstorganisierte Einführungsseminare durch und für die Schülervertretung zu Beginn
    des Schuljahres an einem außerschulischen Ort,
  • Sommerfeste und Weihnachtsfeiern unter Einbeziehung der aktiven und
    ehemaligen Kolleginnen, Kollegen, Mitarbeiter/innen sowie Freunden und Förderern der Schule,
  • Lehrer/innen-Sport, Exkursionen sowie gemeinschaftliche Unternehmungen und
    Veranstaltungen (z.B. Skireisen, Kanufahrten, Fahrradtouren),
  • Unterstützung von Werbemaßnahmen für die vollschulischen Bildungsgänge,
    z.B. der gymnasialen Oberstufe (Berufliches Gymnasium Umwelttechnik),
    durch Finanzierung von Stellwänden und Poloshirts mit Schullogo,
  • Finanzierung und logistische Unterstützung bei der Beschaffung von Laboreinrichtungen
    (z.B. Transportkostenübernahmefür gespendete Labortische und Versorgungsschränke).

 

Mitgliederversammlungen des Fördervereins (zum Download)

Mitgliederversammlung 2014 (Einladung 2014 und Protokoll 2014)

Mitgliederversammlung 2015 (Einladung 2015 und Protokoll 2015)

Mitgliederversammlung 2016 (Einladung 2016 und Protokoll 2016)

Mitgliederversammlung 2017 (Einladung 2017pdf und Protokoll 2017pdf)

Mitgliederversammlung 2018 (Einladung 2018pdf und Protokoll 2018pdf)

 

Mitteilungen des Fördervereins und die Vereinszeitung „Fuffi" zum Download:

(Anmerkung in eigener Sache: Die Herstellung einer Vereinszeitung – Zusammenstellung von Berichten, Redaktionelle Bearbeitung, Layout, Druck usw. – ist mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden.
Auch die Aktualität der Artikel kann nicht zuverlässig gewährleistet werden.
Deshalb wird es auch in Zukunft nur ein sporadisches Erscheinen geben.
Aktuelle Informationen aus der Schule sind den regelmäßig erscheinenden „Newslettern“ der Schulleitung zu entnehmen. Diese erhalten alle Freunde und Förderer automatisch an ihre E-Mail-Adresse zugeschickt.)

 

 

Antrag auf Mitgliedschaft zum Download: Vereinsbeitritt

 

Schulporträt

Über uns

schulgebaeude 2

Die Georg-Schlesinger-Schule – das Oberstufenzentrum Maschinen- und Fertigungstechnik (OSZ MFT) – in der Kühleweinstraße im Bezirk Berlin-Reinickendorf ist eines von 35 Oberstufenzentren in Berlin.

Die Georg-Schlesinger-Schule vereint unter einem Dach Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufsoberschule, Berufliches Gymnasium sowie verschiedene Lehrgänge für die Berufsvorbereitung. Das Bildungsangebot reicht vom Erwerb der Berufsbildungsreife bis zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Dafür stehen eine Vielzahl von Bildungsgängen zur Auswahl, deren gemeinsame Bezugspunkte die Berufsbereiche Maschinen- und Fertigungstechnik sowie der Verkehrstechnik sind. Mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Lehrkräfte, nichtpädagogisches Personal in Büro, Laboren und Werkstätten) sorgen für eine effektive Organisation, kompetenten Unterricht sowie qualifizierte Abschlüsse.

Die Georg-Schlesinger-Schule hat in den letzten Jahren durchweg über 1800 Schülerinnen und Schüler in etwa 90 Klassen, denen ein modernes Gebäude mit allen erforderlichen Einrichtungen zur Verfügung steht. Es stehen für Unterricht, Freizeit und Verwaltung 26.560 qm Fläche bereit. Zur Ausstattung gehören unter anderem:

  • mehr als 80 Fachräume,
  • technische und naturwissenschaftliche Laboratorien,
  • ein Werkstattgebäude mit 190 Fachpraxisplätzen,
  • PC-Arbeitsplätze und CAD-Rechenanlagen,
  • Sportanlage mit Sportplatz und Doppel-Turnhalle,
  • Mensa/Cafeteria.

Größter Bereich der Georg-Schlesinger-Schule ist die Berufsschule mit den Auszubildenden in den dualen Berufen. Sie begleitet mit ihrem lernfeldorientierten Unterricht die betriebliche Ausbildung und führt zum Abschluss als Facharbeiterin, Facharbeiter, Gesellin oder Geselle.

Weitere Bildungsgänge sind die Fachoberschule und die Berufsoberschule, die zur Fachhochschulreife und zur fachgebunden bzw. allgemeinen Hochschulreife führen; interessant für alle, die Ingenieur werden möchten. Beide Bildungsgänge konzentrieren sich auf die Anforderungen des Berufsbereichs Maschinen- und Fertigungstechnik. Das berufsfachliche Profil der gymnasialen Oberstufe bestimmt jedoch die Umwelttechnologie.

Die berufsvorbereitenden Lehrgänge sowie die mehrjährige Berufsfachschule und die Berufsschule bieten bei entsprechender Leistung die Möglichkeit, den Mittleren Schulabschluss (MSA) zu erwerben oder zuerkannt zu bekommen.

 

schlesinger1

Georg Schlesinger

BK Schulen

logo100 Georg-Schlesinger-Schule (12B01)
OSZ Maschinen- und Fertigungstechnik
Kühleweinstr. 5
13409 Berlin

 

Tel. +49 (0)30 497 906-0
Fax +49 (0)30 497 906-11
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

karte bvg berlin logo

Impressum • Sitemap
© 2015 Georg-Schlesinger-Schule

Go to top