schulgebaeude

Das Schulgebäude nach erfolgter Modernisierung mit neuen Fenstern und wärmegedämmter Fassade

GSV - Wahlgang 11

Podiumsdiskussion am OSZ Georg Schlesinger – 23.08.2011

 

23.08.2011 FDP - Alexander Lipowski

Fragen:

1. Wissen Sie welche Berufe an diesem OSZ ausgebildet werden? (Herr Hidden, 63 Jahre)

Ja, steht auf der Homepage. Wenn unbedingt gewollt, kann ich es gerne "copy-pasten" ;)

2. Wie wollen Ihre Parteien und Sie persönlich die Chancen für Kinder aller Schichten an Schulen und auf dem Arbeitsmarkt verbessern?

Indem man vor allem die Bildung verbessert. In kaum einem anderen Bundesland hängt der Bildungserfolg der Schüler so stark vom Geldbeutel der Eltern ab, wie hier in Berlin. Das ist ein Skandal! Wir brauchen ein durchlässiges Bildungssystem, welches einerseits fordert und andererseits fördert.

Und man muss deutlich früher ansetzen. Vor kurzem war wieder Einschulung.

Auch in diesem Jahr wurden wieder 4.500 Kinder eingeschult, die nur unzureichend deutsch sprechen. Das sind nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund, sondern häufig auch Kinder aus bildungsfernen Familien. Unser Lösungsvorschlag hierfür: Verbindliche Sprachtests für alle Kinder im Alter von 3 Jahren und eine verbindliche Startklasse für alle Kinder vor dem eigentlichen Schulbeginn, um schon möglichst früh einzugreifen und zu verhindern, dass diese Kinder über Jahre hinweg in der Schule nicht klar kommen.

3. An Herr Lipowski: Was spricht denn aus Ihrer Sicht gegen den Mindestlohn? Sind Sie dafür, dass die gut ausgebildeten Schülerinnen und Schüler dieser schule für „´n Appel und ´n Ei" arbeiten sollen?

Erstens: Mindestlöhne sind maximaler Unsinn. Sind sie zu niedrig, bringen sie nichts- sind sie zu hoch, vernichten sie Arbeitsplätze.

Sie verschärfen vor allem den Abbau von Arbeitsplätzen in lohnintensiven Sektoren sowie im Niedriglohnbereich. Sie führen tendenziell zu höheren Preisen und schwächen darüber hinaus die Kaufkraft. Arbeitsplätze werden ins Ausland verlagert oder wandern in Schwarzarbeit. Opfer von gesetzlichen Mindestlöhnen sind in erster Linie Langzeitarbeitslose, die kaum mehr eine Aussicht auf einen Job haben.

Zweitens: Was nützt einem ein noch so hoher Bruttomindestlohn, wenn dann nach Steuern und Abgaben so viel abgezogen wurde, dass real vom Netto kaum noch etwas bleibt?

Anstatt also irgendwelche willkürlichen Mindeslöhne einzuführen, wollen wir, dass man mehr von dem, was man erarbeitet, tatsächlich behalten kann und weniger von dem, was man erarbeitet, an Pfichtkosten (Wasserpreise senken, Kosten für Müllbeseitigung reduzieren, etc) ausgeben muss.

4. Wie kann man es bewirken, dass die Arbeitenden mehr verdienen, so dass sich Arbeit lohnt? (Pascal S., 18 Jahre)

Steuern senken. Arbeit muss sich wieder lohnen. Wer arbeitet, muss mehr haben als der, der nicht arbeitet.

Es kann einfach nicht sein, dass der Familienvater, der morgens um sechs aufsteht, mit der Bahn eine Stunde zur Arbeit fährt (in Berlin vielleicht auch zwei), dort den ganzen Tag arbeitet, abends müde nach Hause kommt, sich dann noch um seine Kinder kümmert, am Wochenende vielleicht auch noch ehrenamtlich das Volleyballteam seiner Tochter trainiert, dass derjenige am Ende des Monats 30- 40%- Abgaben mitgerechnet sogar 50- 60 % -seines Einkommens vom Staat wieder abgezogen bekommt.

Hier läuft einfach etwas schief. Wir brauchen eine Politik, die den Menschen mehr von dem, was sie erarbeiten, in der Tasche lässt. Diese staatliche Selbstbedienungsmentalität wollen die Liberalen an allen Ecken und Enden eindämmen- sei es bei den Steuern auf Benzin und Einkommen, oder bei der Gewinnabschöpfung bei staatlichen oder halbstaatlichen Unternehmen wie beim Berliner Wasser.

5. In den nächsten vier Jahren werden 25 Lehrer in den Ruhestand gehen. Woher bekommen Sie den „Ersatz", so dass aus „Kompetenzzentren" keine „Mangelzentren" werden?

Wir wollen allen Schulen Freiheit und Selbstständigkeit geben- mehr Eigenverantwortung, mehr Vielfalt im Bildungswesen und mehr Bildungs- und Leistungsgerechtigkeit. Alle Schulen werden selbstständiger, und können eigenverantwortlich Entscheidungen treffen. Sie verfügen über ein eigenes Budget, bestimmen ihr Profil und treffen Personalentscheidungen in eigener Verantwortung. So entstehen Gestaltungsspielräume einer zukunftsfähigen, selbstständigen Schule in Freiheit und Verantwortung.

Wir möchten, dass die Schulleitungen eigene Stellenausschreibungen und Einstellungen vornehmen. Sprich jede Schule kann selbst entscheiden, welche Lehrer sie einstellt, beschäftigt und auch wieder entlässt. Für diese Aufgabe werden die Schulleiter durch Weiterbildungen im Schulmanagement qualifiziert.

Wir wollen, dass schon Bachelorabsolventen im Lehramtsstudium künftig als Schulassistenten eingesetzt werden können, um Lehrer in ihrer Tätigkeit zu unterstützen.

Eine Verbeamtung von Lehrkräften lehnen wir ab, denn das Berufsbeamtentum ist mit unserer Vorstellung von eigenverantwortlichen und flexiblen Schulen nicht vereinbar. Zudem treffen die Lasten der Verbeamtung durch die Versorgungskosten kommende Generationen.

Den angestellten Lehrkräften wollen wir in Berlin attraktive Arbeitsbedingungen bieten: Leistungsanreize, bessere Arbeitsbedingungen, eine gerechtere Arbeitszeitregelung und weniger Bürokratie sind wichtige Schritte, den Wegzug der Lehrkräfte in andere Bundesländer zu stoppen.

6. Welche Chancen kann Ihrer Meinung nach das ehemalige Tegelgelände für die Schülerinnen und Schüler bieten?

Wir brauchen eine industrielle und gewerbliche Nachnutzung des heutigen Flughafen Tegel. Ich zum Beispiel hätte es gut gefunden, wenn sich dort Universitäten angesiedelt hätten. Anfragen dazu gab es. Wir als FDP setzen uns darüber hinaus dafür ein, dass sich auch expandierende Unternehmen aus Reinickendorf dort ansiedeln können. Auf jeden Fall brauchen wir endlich ein konkretes Nachnutzungskonzept, welches Arbeitsplätze schafft. Und wir fordern eine U- und/oder S-Bahn-Anbindung.

7. Nicht jeder Schüler hier kann sich ein Auto leisten. Wie soll das S-Bahn Problem gelöst werden?

Wir wollen die individuelle Wahlfreiheit des Bürgers bei der Auswahl der von ihm gewünschten Verkehrsmittel ermöglichen. Dies gewährleistet einen Wettbewerb der Verkehrsträger untereinander.

Die Nutzung einzelner Verkehrsträger wollen wir nicht politisch steuern, sondern die Verkehrssysteme auf die Nachfrage der Verkehrsnutzer ausrichten.

Der Öffentliche Nahverkehr muss verlässlich im Wettbewerb funktionieren:

Wir wollen die S-Bahn in mehrere auszuschreibende Lose aufteilen, die im Wettbewerb an leistungsfähige Unternehmen vergeben werden. So bleibt Berlin ein erneutes S-Bahn-Desaster durch Staatsmonopolisten erspart. Ebenso wollen wir U-Bahn, Straßenbahnen, Buslinien und Fährverbindungen ausschreiben. Das Ziel dabei ist, bei niedrigen Kosten für den Bürger eine hohe Servicequalität (Frequenzen, Sauberkeit, Sicherheit) und eine hohe Umweltfreundlichkeit zu erreichen. Statt wie bisher wirkungsloser politischer Apelle gibt es, wenn die Unternehmen nicht die festgelegten Leistungen erbringen, wirksame Vertragsstrafen.

8. Warum bekommt ein Hartz4-Empfänger, der nur den ganzen Tag auf dem Sofa sitzt und sein Bier trinkt, mehr Geld als einer der morgens um 5 Uhr zur Arbeit geht?

Ich glaube, die meisten Menschen wollen arbeiten. Denen muss, wenn sie in Arbeitslosigkeit geraten, geholfen werden. Aber denjenigen, die unsere Sozialsysteme ausnutzen, muss knallhart begegnet werden und die Unterstützung gestrichen werden. Hier brauchen wir definitiv mehr Kontrollen und eine konsequentere Anwendung der bestehenden Gesetze, um Missbrauch effektiv aufzudecken und zu verhindern.

Gleichzeitig hat die schwarz-gelbe Koalition bereits erste Änderungen beschlossen, die es attraktiver machen selbst Geld zu verdienen. Und weitere werden folgen.

9. Warum wird in die Außenfassade der Schule investiert anstatt in die Schule wie z.B. Lehrer, Material oder Technik?

Weiß ich nicht, halte ich für falsch. Es müsste eigentlich jedem einleuchten, dass es viel mehr Sinn macht in Köpfe, statt in Beton zu investieren.

Deswegen unsere Forderung: Lasst die Schulen eigenständig entscheiden. Die Leute vor Ort, also Lehrer, Schulleiter, Eltern und Schüler, wissen häufig viel besser Bescheid, als Politiker und irgendwelche Beamte. Wir fordern, dass Schulen ein eigenes Budget bekommen und dann selbst darüber entscheiden.

10. Wie kann es sein, dass die Politik gedenkt, Fachpersonal wie z.B. Ingenieure aus dem Ausland einwandern zu lassen, obwohl es so viele Ingenieure gibt, die das Land verlassen oder von Hartz4 leben müssen?

Das ist so nicht ganz richtig. Gerade in solchen Berufen haben wir momentan einen eklatanten Fachkräftemangel in Deutschland.

Man muss immer bedenken: Ein zusätzlicher Ingenieur- meinetwegen auch aus dem Ausland eingewandert- kann zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Aufträge, die sonst nicht angenommen werden und womöglich sogar an ausländische Konkurrenz gehen könnten, werden so an Land gezogen. Und zusätzliche Aufträge bringen zusätzlichen Arbeitskräftebedarf mit sich.

GSV – Wir über uns

Wie wird man ein GSV-Mitglied?!
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  • 2. Zum Blocksprecher wählen lassen 
  • 3. Von der GSV gewählt werden

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Leitsätze der GSV
    1. Als ein Teil der Schülerschaft arbeiten wir mit unseren Mitschülern auf Augenhöhe.
    2. Wir verstehen uns als Gemeinschaft und arbeiten als Team zusammen.
    3. Die Stärkung des Zusammenhaltes zwischen unseren Mitschülern ist unser Ziel.
    4. Die GSV geht motiviert und aus eigenem Interesse ihrer Arbeit nach.
    5. Wir sind das Sprachrohr der Schüler/Innen und sorgen für Anhörung aller Themen, die an uns herangetragen werden.
    6. Die freiwillige GSV Arbeit eröffnet uns einen neuen Bereich unserer Ausbildung, welchem wir uns mit Spaß und Engagement zuwenden.
    7. Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit ist der Interessenausgleich zwischen Schulleitung und Schüler/Innen.
    8. Jedem begegnen wir mit Respekt, Toleranz und Verständnis.
    9. Wir sorgen dafür, dass die GSV ein funktionierendes, handlungsfähiges Werkzeug für die Schüler/Innen ist.

 

 

Neues aus der Gesamtschülervertretung

 

 

Ausstehende Projekte

  • Umfrage der Unterrichtsqualität (neuer Umfragebogen)
  • Sitzmöglichkeiten im Schulgebäude
  • Buddy Projekt (Betreuung neuer Schüler)
  • Freiflächengestaltung
  • Tisch-Kicker
  • Werbung für Schülersprecher (TV im Foyer sowie Aktualisierung des Schaukastens)

Abgeschlossene Projekte

  • Tisch-Kicker

 

Klausurtagung

  • Problemlösungsstrategie
  • Projektbestimmung

        -Umfrage zur Unterrichtsqualität

        -Sitzmöglichkeiten im Schulgebäude

        -Schaukasten Aktualisieren

        -Buddy-Projekt

 

Flecken Zechlin 2018

 

  • Montag
    • Führung durchs Haus
    • Wochenplanung
    • Erkundung Flecken-ZechlinBild 1 Hausbot
  • Dienstag
    • Bestimmung der Baustellen
    • Erarbeiten von Zielen
    • Integration Dropbox/Whatsapp
  • Mittwoch
    • Website überarbeiten
    • Bestimmen der Ziele 2018/2019
    • Letzter Feinschliff
  • DonnerstagWhatsApp Image 2018 06 05 at 17.46.21 1WhatsApp Image 2018 06 05 at 17.46.21
    • Kanutour
  • Freitag
    • Abreise

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Zeitstrahl der GSV-Arbeit

Termine der GSV im Schuljahreskalender 2018 - 2019

Gesamtschülervertretung (GSV)

Herzlich willkommen auf der Seite der
     Gesamtschülervertretung der
            Georg-Schlesinger-Schule

Wir als Vertretung der Schüler sind darauf bedacht ein guter Ansprechpartner und Helfer bei jedem aufkommenden Problem zu sein. 

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Die Gesamtschülervertretung für das Jahr 2018/19 mit den Vertrauenslehrern.

Viel Spass beim durchklicken und besucht uns in unserem SV Raum (2.1.07)

 

Kontakt

Wo Ihr uns findet?

  • Ihr findet uns jeden Mittwoch von 11:15 Uhr - 11:45 Uhr im Raum 2.1.07.
  • Oder nach Absprache.

 

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Georg Schlesinger

BK Schulen

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OSZ Maschinen- und Fertigungstechnik
Kühleweinstr. 5
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